Veranstaltungen

China ist eine der großen Volkswirtschaften der Welt geworden, ein spannendes Land und dennoch fremd. Es ist kaum fassbar welchen Wandel die Menschen und ihre Familien in kürzester Zeit erleben. Das Land ist geprägt von Gegensätzen und Widersprüchen, die uns kaum aushaltbar scheinen, florierende Wirtschaft und bitterste Armut, Chancen und Hoffnungslosigkeit, Hochtechnologie und gleichzeitig Entwicklungsland.

Nur unzureichend kann ein umfassendes Bild mit all seinen Facetten durch die Medien vermittelt werden. Wir  wollen in Kontakt kommen mit den Menschen, die bei uns leben, den chinesischen Studenten und Bürgern, zusammen mit den Firmen und Institutionen in Lüneburg und gemeinsam neue Wege gehen. Dafür organisieren wir Vorträge und Veranstaltungen zu verschiedenen Themen. Mit Gesprächen tragen wir alle zum Austausch bei,  
dem Kennenlernen und Netzwerken.   

Wir würden uns freuen, Sie kennenzulernen und auf einer unserer kommenden Veranstaltung begrüßen zu dürfen! Die Einladung hierzu senden wir Ihnen gerne per Email zu. Sollten Sie noch nicht auf unserem Einladungsverteiler sein, dann senden Sie uns bitte Ihre Kontaktdaten.

20.02.2020 - China und Japan: Schlaglichter einer komplizierten Beziehung

Vortrag mit der Deutsch-Japanische Gesellschaft zu Lüneburg e.V.:

Do. 20. Februar, 19 Uhr, Wasserturm LG, Am Wasserturm 1, 21335 Lüneburg

CHINA UND JAPAN: SCHLAGLICHTER EINER KOMPLIZIERTEN BEZIEHUNG

 


CHINA UND JAPAN: SCHLAGLICHTER EINER KOMPLIZIERTEN BEZIEHUNG:
 

Wer heute an die Beziehungen zwischen China und Japan denkt, kommt meist auf Krieg und Rivalität. Selbst Wissenschaftler versteigen sich zur Rede von einem »ewigen Konflikt«, dessen Ursprünge Jahrhunderte zurückreichten. Dabei ist nichts falscher als diese Behauptung. Mehr als tausend Jahre lang haben China und Japan in Frieden gelebt und sich kulturell ungemein befruchtet. Zunächst hat Japan die traditionelle Kultur Chinas in Bausch und Bogen übernommen, später hat China wichtige Elemente seiner modernen Kultur von Japan erhalten. Der Vortrag erinnert an Aspekte dieser langen, verschlungenen Beziehung und zeigt – nicht, was das eine Land dem anderen verschuldete, sondern was eines dem anderen verdankt.

 

Prof. Dr. Kai Vogelsang ist Leiter der Abteilung für Sprache und Kultur Chinas im Asien-Afrika-Institut an der Universität Hamburg. Sein Arbeitsgebiet ist die Geschichte Chinas mit den Schwerpunkten Chinesische Geschichtsschreibung, Gesellschaftsstruktur und Semantik sowie Manjuristik. Er ist Mitglied im Vorstand der „Hamburger Sinologischen Gesellschaft“ und Mitherausgeber der Zeitschrift „Oriens Extremus“.

 

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